Nächster Vortrag in der Reihe "Mensch und Schöpfung"

Pro und Contra Jagd - Ein Streitgespräch

Zwei Positionen, zwei vollkommen verschiedene Perspektiven: Für den Jäger schützt die Jagd »im Bestand bedrohte Wildtierarten und erhält und entwickelt stabile heimische Wildtierpopulationen unter Berücksichtigung gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Belange«. Die theologische Kritikerin sieht in ihr hingegen »die vielleicht radikalste Form menschlichen Machtgebarens gegenüber dem nichtmenschlichen Leben« auf der Basis eines »anthropozentrisch-verkürzten Zerrbildes« des christlichen Ethos. Der Abend verspricht eine kontroverse Debatte über das Thema Jagd.

Dr. Simone Horstmann (Theologin, Dortmund) und Reinhard Wilde (Jäger, Freiburg)

Mi. 23.09.2020, 19:00

Katholische Akademie Freiburg

Willkommen bei der Musella-Stiftung!

„Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder“.

Franz von Assisi

 

Unser Leitbild

Austausch zwischen Theologie und Ökologie ist dringend notwendig, wenn die Kirche ihren Auftrag des Schutzes aller Geschöpfe wahrnehmen will. Anliegen der Stiftung ist es, hier zu informieren und eine Plattform zum Austausch zu bieten.

Die Stiftung hat sich der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet. Grundlage sind die Ehrfurcht und der Respekt vor allem Leben.

Der Mensch muss Verantwortung für die Natur und seine Mitgeschöpfe übernehmen und darf diese nicht nur ausbeuten. Wir sehen daher unseren Handlungsauftrag vornehmlich in den Bereichen, wo Tieren besonders viel Leid angetan wird.

Dazu gehört heute insbesondere die Massentierhaltung in ihren verschiedenen Ausprägungen. Wir setzen uns daher ein für eine bewusste, vorwiegend vegane oder zumindest vegetarische Ernährung.

Darüber hinaus wollen wir einen Beitrag zum Schutz bedrohter Tierarten in Europa leisten.

Neben ihrem ökologischen Anliegen verfolgt die Stiftung auch ein soziales Anliegen. Zu ihrem Aufgabenbereich zählt deshalb auch die Bildung und Unterstützung von jungen Menschen. Ethische Ansprüche und Moral sind nur dann durchsetzbar, wenn die sozialen Verhältnisse stabil sind.